Fotos:
Roger Frisch
Fatjona Maliqi
Die Pianistin Fatjona Maliqi
profiliert sich als Solistin mit einer Vorliebe
für ungewöhnlich anspruchsvolle Programme und beeindruckt dabei "mit
Eindringlichkeit und Finesse" (Piano News). Besondere Anerkennung erwarb
sie in jüngster Zeit für ihre Darbietung der Goldberg-Variationen von J. S.
Bach, die sie spielt "als wäre alles ganz einfach"
(Bonner Generalanzeiger). Beim renommierten 7th
International Rosalyn Tureck Bach Competition
in New York wurde sie als Finalistin mit einem Preis für ihre Interpretation
der Goldberg-Variationen ausgezeichnet. Ihr kürzliches
Asien-Debüt im Deutschen Generalkonsulat in Karachi (Pakistan) fand ein
begeistertes Echo und die landesweit erscheinende Tageszeitung Dawn schrieb
unter der Überschrift
"Brilliant Bach and magnificent Maliqi" von der "delightful
combination of heart and mind",
die ihr Bach-Spiel auszeichne.
Die aus dem Kosovo stammende Pianistin, die
bereits als Jugendliche zahlreiche Preise erringen konnte, ist neben
internationalen Konzerten mit diversen Soloprogrammen regelmäßig als Solistin
in Klavierkonzerten von Beethoven, Chopin, Grieg, Clara Schumann, Saint-Saens,
Rachmaninow, Gershwin und Schostakowitsch sowie als Kammermusikerin in
verschiedenen Besetzungen zu hören. Als Kammermusikerin wurde sie beim
Hochschulwettbewerb der Musikhochschule Münster, an der sie in der Klasse von
Prof. Heribert Koch ausgebildet wird, mit dem ersten Preis ausgezeichnet.
Im Jubiläumsjahr 2020 wurde sie eingeladen,
Beethovens größtes Klavierwerk, die Diabelli-Variationen
op. 120, u.a. im Rahmen des 42. Internationalen Kongresses der EPTA (European
Piano Teachers Association)
zu spielen. In einem Live-Mitschnitt in der Reihe "WDR3
Campus-Konzerte", in der die besten Studierenden der Musikhochschulen in
NRW präsentiert werden, trug sie das monumentale Werk auf einem historischen
Flügel von Conrad Graf (Sammlung Beetz) vor, der auch Beethovens letztes
Instrument erbaute. 2022 wurde sie erneut für die Mitwirkung in einem
"WDR3 Campus-Konzert" ausgewählt – diesmal als Kammermusikerin,
zusammen mit ihrem Duopartner Nicklas Erpenbach (Violoncello). Im Rahmen ihrer internationalen
Konzerttätigkeit trat sie unter anderem in London beim Summer Festival der
"Beethoven Piano Society of Europe" auf und
im Rahmen der Konzerte der Gesellschaft für Musiktheater in Wien.
Der Komponist Ulrich Schultheiss
widmete ihr seine Komposition "Escapade"
für Klavier solo.
2025 wurde sie für ihre herausragenden Erfolge
mit dem „Münster Stella Award Klassik“ ausgezeichnet.
