Veranstaltungskalender 2026

 

 

 

 

Neujahrskonzert 2026

Eine Veranstaltung des HA Multikulturelles Orchester e.V. mit Unterstützung von KuBe – Kultur und Bewusstsein e.V.

 

 

 

 Foto: Florian Thierer

 

Neujahrskonzert 2026

 

Starpianistin Anny Hwang

Antonietta Jana - Sopran

 

Orchestre Symphonique SaarLorraine (OSSL) unter der Leitung von Götz Hartmann

(Schirmherr: Herr Oberbürgermeister Uwe Conradt, Landeshauptstadt Saarbrücken)

 

Samstag, 10. Januar 2026, 19.00 Uhr

Bürgerhaus Dudweiler

Eintritt 22/15 Euro

Karten: www.ticket-regional.de

Zum Jahresbeginn erwartet die Gäste ein glanzvoller Abend mit einem abwechslungsreichen Programm, das klassische Meisterwerke und beliebte Operettenklänge vereint. Das Konzert versteht sich als kulturelles Zeichen für Gemeinschaft, Begegnung und musikalischen Glanz in Saarbrücken.

Das Programm bietet musikalische Höhepunkte von der Romantik bis zur beschwingten Wiener Operette:
Felix Mendelssohn Bartholdy: Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll, op. 25 – ein virtuoses Werk voller jugendlicher Energie, das Mendelssohn im Alter von nur 21 Jahren komponierte und das bis heute Pianisten wie Publikum gleichermaßen begeistert.

Johann Strauss Sohn: Auszüge aus Die Fledermaus – die spritzige Ouvertüre, schwungvolle Polkas und mitreißende Arien fangen die heitere Atmosphäre der Wiener Gesellschaft ein und verbreiten festliche Stimmung.

Franz Lehár: Arie „Meine Lippen, die küssen so heiß“ – ein funkelndes Glanzstück der Operette, das Leidenschaft und Charme vereint.
Finale: Radetzky-Marsch – ein traditioneller Höhepunkt, bei dem das Publikum mit rhythmischem Klatschen das neue Jahr willkommen heißt.
Diese Mischung aus virtuoser Klavierkunst, mitreißender Operette und schwungvollen Walzermelodien macht das Konzert zu einem besonderen Erlebnis, das sowohl Kenner klassischer Musik als auch ein breites Publikum anspricht.
Mitwirkende

Unter der Leitung von Götz Hartmann musiziert das grenzüberschreitende Orchestre Symphonique SaarLorraine, ein Sinfonieorchester mit rund 50 Musikerinnen und Musikern aus dem Saarland und der Region Lothringen.

Als Solistinnen treten auf:
1. Anny Hwang, international gefragte Pianistin, Steinway-Künstlerin und Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Sie wurde vom Saarländischen Kulturministerium zur „Super-Botschafterin des Saarlandes“ ernannt.
2. Antonietta Jana, Sopranistin mit internationaler Erfahrung, die an renommierten Häusern gastierte (u. a. Opera Minora Amsterdam) und mit Lied- und Operettenabenden begeistert.
Stimme des Schirmherrn

„Musik bringt Menschen zusammen – unabhängig von Herkunft, Alter oder Sprache. Gerade ein Neujahrskonzert ist ein Symbol für Aufbruch, Freude und Gemeinschaft. Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem Konzert in Dudweiler ein kulturelles Highlight für die ganze Stadtgesellschaft setzen können,“ so Oberbürgermeister Uwe Conradt.

Das Neujahrskonzert richtet sich an alle Musikliebhaberinnen und -liebhaber in Saarbrücken und Umgebung. Es bietet einen festlichen Auftakt ins Jahr 2026 – mit Musik, die Schwung, Freude und Eleganz vereint.
Der Eintritt kostet 14,99 – 19,99 Euro und ist bei allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional erhältlich.

Termine und Spielorte:
Sa., 10. Januar 2026, 19 Uhr | Bürgerhaus Dudweiler
Am Markt 115, 66125 Saarbrücken-Dudweiler

Tickets & Informationen:
An allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional, Eventfrog (online), Papier Meiser, Foto Kiefer und der Musikschule Chun in Dudweiler.
info@hamusic.de, Tel.: 06897/5010553, 0176/78999533 (WhatsApp)


Presse- und Kontaktstellen
HA Multikulturelles Orchester e.V.
Telefon: 06897/5010553

 

 

 Foto: J. Wendehals

Music for hope

Musik trifft Literatur – Konzertlesung

Begegnung mit Tiefe und Emotion

 

 

Aeham Ahmad (Klavier)

Andreas Lukas (Schriftsteller)

 

Schirmherrschaft: Oberbürgermeister Uwe Conradt

 

Freitag, 16. Januar 2026, 20.00 Uhr

Rathausfestsaal Saarbrücken -  Eintritt frei, Spende erbeten

 

Zum Jahresbeginn ist es uns gelungen das erfolgreiche Duo, den preisgekrönten Pianisten Aeham Ahmad und den Schriftsteller Andreas Lukas (gebürtiger Saarländer) für eine Konzertlesung zu gewinnen. In ihren vielen Auftritten gelingt ihnen eine einmalige Symbiose von Musik und Literatur, die Brücken baut und Menschen zusammenführt. Das Motto „Music for hope“ zieht sich dabei durch einen Abend.

Aeham Ahmad ist seit seiner Flucht 2015 nach Deutschland europaweit bekannt als „Pianist aus den Trümmern“. Dieses Bild ging um die Welt, als er sein Klavier in die Trümmerstraßen von Damaskus schob, um ein Zeichen zu geben gegen Krieg, Hass und Zerstörung. Verständigung und Miteinander stehen immer im Vordergrund. Dafür erhielt er unter anderem 2015 den Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte und im Oktober 2023 den renommierten Yorum-Preis 2023 des Tenco Club Sanremo, Italien für seine Arbeit als Künstler zur Verteidigung von Werten wie Meinungsfreiheit und Menschenrechte.

Andreas Lukas, aufgewachsen im Saarland, lebt in Wiesbaden. Studium BWL und Promotion Politikwissenschaft an der Universität Saarbrücken. Heute ist er Schriftsteller und erhielt 2022 den Publikumspreis beim Hildesheimer Literaturwettbewerb. Er ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und Mitglied/Juror der literarischen Gruppe 48.

Die Konzertlesung ist mehr als nur eine musikalische Darbietung oder eine Lesung. Es ist ein einmaliges Erlebnis, bei dem Musik und Worte Hand in Hand gehen. Während Aeham Ahmad am Piano virtuose Stücke spielt, liest Andreas Lukas Passagen aus ihren Werken, die oftmals in direktem Dialog zur Musik stehen. Aehams Musik spiegelt nicht nur technisches Können, sondern auch tiefe Emotionen wider, die unter die Haut gehen. Andreas Lukas begeistert mit packenden Geschichten und literarischem Feingefühl. Gemeinsam schaffen sie es, eine Atmosphäre zu erzeugen, die das Herz berührt und die Gedanken anregt. Diese einzigartige Kombination zieht das Publikum in ihren Bann und schafft Momente, die lange in Erinnerung bleiben. Sie sind geprägt von Verständnis, Miteinander, Respekt und Akzeptanz. Gemeinsames Erleben mit geteilten Emotionen schafft Verbundenheit und Verständigung, die über das eigentliche Event hinausgehen.

 

 Foto: Robertus Koppies

Soñando en Español

 

Magische Geschichten in Wort und Musik

 

 

Verena Jochum – Harfe & Story

 

Samstag, 14. März 2026, 20.00 Uhr

 

Breite 63   Saarbrücken

 

Eintritt 15/10 Euro

 

Kartenbestellungen: www.breite63.de

 

 

Ein kleines Mädchen und die Sehnsucht nach dem Vater, die junge Frau und die Liebe, die Erwachsene auf ihrer Lebensreise – aus der ursprünglich von Deborah Henson-Conant für Harfe und Orchester komponierten, dreisätzigen Suite Soñando en Español arrangiert Verena Jochum ein Konzert für Soloharfe, begleitet von einer facettenreichen Erzählung rund um Fragen von Sehnsucht, Mut und Identität. Traumpassagen öffnen die Tür zu Assoziation und Imagination, Musik und Erzählung springen über in die Phantasie jedes Einzelnen und formulieren Fragen an seine eigene Identität. Ein abwechslungsreiches Programm fernab klassisch-lieblicher Harfenklänge: Impressionistische Werke, Chansons und die Suite Soñando en Español verbinden sich zu einem Erzählkonzert, das die Zuhörer auf eine Traumreise schickt.

Verena Jochum tritt als freiberufliche Harfenistin deutschlandweit solistisch und in verschiedenen kammermusikalischen Ensembles auf. Ihr Schwerpunkt liegt auf Bühnenprogrammen im Spannungsfeld von Musik und Erzählung.

 Fotos: Roger Frisch

Goldberg Variationen von J.S. Bach

Fatjona Maliqi (Klavier)

 

Freitag, 24. April 2026, 20.00 Uhr

Rathausfestsaal Saarbrücken

Eintritt Frei, Spende erbeten

 

Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen zählen bis heute zu den größten Herausforderungen, denen sich ein Pianist stellen kann. In ihnen findet sich Tiefgründiges ebenso wie Stücke voller Spielfreude und höchster Virtuosität. Wie sehr dieses unvergleichliche Wunderwerk musikalischer Konstruktion in all seiner Vielfalt aus der Bach'schen Lebensfreude heraus erstand, wird in der letzten Variation deutlich, einem "Quodlibet" in dem Bach zwei humorvolle "Gassenhauer" der damaligen Zeit verarbeitet. 

So wie Bach im 17. Jahrhundert "Den Liebhabern zur Gemüthsergötzung"  komponierte, lässt seine Musik bis heute keinen Zuhörer unberührt.

Die Pianistin Fatjona Maliqi

profiliert sich als Solistin mit einer Vorliebe für ungewöhnlich anspruchsvolle Programme und beeindruckt dabei "mit Eindringlichkeit und Finesse" (Piano News). Besondere Anerkennung erwarb sie in jüngster Zeit für ihre Darbietung der Goldberg-Variationen von J. S. Bach, die sie spielt "als wäre alles ganz einfach"

(Bonner Generalanzeiger). Beim renommierten 7th International Rosalyn Tureck Bach Competition in New York wurde sie als Finalistin mit einem Preis für ihre Interpretation der Goldberg-Variationen ausgezeichnet. Ihr kürzliches Asien-Debüt im Deutschen Generalkonsulat in Karachi (Pakistan) fand ein begeistertes Echo und die landesweit erscheinende Tageszeitung Dawn schrieb unter der Überschrift

"Brilliant Bach and magnificent Maliqi" von der "delightful combination of heart and mind", die ihr Bach-Spiel auszeichne. 

Die aus dem Kosovo stammende Pianistin, die bereits als Jugendliche zahlreiche Preise erringen konnte, ist neben internationalen Konzerten mit diversen Soloprogrammen regelmäßig als Solistin in Klavierkonzerten von Beethoven, Chopin, Grieg, Clara Schumann, Saint-Saens, Rachmaninow, Gershwin und Schostakowitsch sowie als Kammermusikerin in verschiedenen Besetzungen zu hören. Als Kammermusikerin wurde sie beim Hochschulwettbewerb der Musikhochschule Münster, an der sie in der Klasse von Prof. Heribert Koch ausgebildet wird, mit dem ersten Preis ausgezeichnet. 

Im Jubiläumsjahr 2020 wurde sie eingeladen, Beethovens größtes Klavierwerk, die Diabelli-Variationen op. 120, u.a. im Rahmen des 42. Internationalen Kongresses der EPTA (European Piano Teachers Association) zu spielen. In einem Live-Mitschnitt in der Reihe "WDR3 Campus-Konzerte", in der die besten Studierenden der Musikhochschulen in NRW präsentiert werden, trug sie das monumentale Werk auf einem historischen Flügel von Conrad Graf (Sammlung Beetz) vor, der auch Beethovens letztes Instrument erbaute. 2022 wurde sie erneut für die Mitwirkung in einem "WDR3 Campus-Konzert" ausgewählt – diesmal als Kammermusikerin, zusammen mit ihrem Duopartner Nicklas Erpenbach (Violoncello). Im Rahmen ihrer internationalen Konzerttätigkeit trat sie unter anderem in London beim Summer Festival der "Beethoven Piano Society of Europe" auf und im Rahmen der Konzerte der Gesellschaft für Musiktheater in Wien. 

Der Komponist Ulrich Schultheiss widmete ihr seine Komposition "Escapade" für Klavier solo. 

2025 wurde sie für ihre herausragenden Erfolge mit dem „Münster Stella Award Klassik“ ausgezeichnet.

 

Goldberg

Ich spiele die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach, weil dieses Werk für mich mehr ist als nur Musik. Es begleitet mich wie ein eigener innerer Wegweiser. Wenn ich mich an das Klavier setze und das schlichte Anfangsthema spiele, spüre ich sofort eine Ruhe, die ich selten in anderen Stücken finde. Es ist, als würde Bach mir sagen: Atme. Hör zu. Sei ganz hier.

Für mich bedeutet das Spielen der Goldberg-Variationen nicht nur das Einstudieren eines musikalischen Zyklus, sondern eine persönliche Reise: durch Konzentration, Kreativität und musikalische Selbsterkenntnis. Bach gelingt es, aus einem einfachen Thema einen Kosmos aus Farben, Affekten und kontrapunktischer Raffinesse zu erschaffen. Diese Entwicklung Variation für Variation nachvollziehen zu dürfen, empfinde ich als Herausforderung und zugleich als Geschenk.

Jede Variation hat für mich einen eigenen Charakter, eine eigene Sprache und eine besondere Art, sich mitzuteilen. Das ganze Werk ist für mich ein Wunderwerk musikalischer Konstruktion, das gleichzeitig voller spielerischer Leichtigkeit und Lebensfreude ist. Gerade diese Mischung lässt es wie eine Reise durch das Leben wirken. Um all das wirklich zu erfassen, braucht es Aufmerksamkeit, Ruhe und echtes Hinhören. Und dann gibt es diese ergreifenden Momente, in denen ich das Gefühl habe, dass Bach mir etwas zutiefst Persönliches anvertraut.

Und obwohl das Werk so monumental ist, fühlt es sich für mich zugleich unglaublich intim an. Es wächst mit mir, verändert sich mit jeder Lebensphase, und jedes Mal entdecke ich darin etwas Neues, das mich berührt. Vielleicht ist das der eigentliche Grund: Die Goldberg-Variationen sind für mich ein Ort, an den ich immer wieder zurückkehren kann.

 

 Foto: Ralf Haas

Patrick Kutscha: “Klassik goes Pop … & back!“

 

Klassik unterwegs in die Pop-Charts … und wieder zurück!

 

Patrick Kutscha

(Gesang und Klavier)

 

Samstag, 06. Juni 2026, 20.00 Uhr

 

Breite 63 Saarbrücken

 

Eintritt: 15/10 Euro

 

Kartenbestellungen: www.breite63.de

 

 

Memories“ (Maroon 5), “All By Myself“ (Eric Carmen), “A Whiter Shade of Pale“ (Procol Harum): Was haben diese Songs gemeinsam? Sie alle wurden von Meisterwerken der klassischen Musik inspiriert!

 

Erleben Sie ein einzigartiges Konzert zwischen Pop-Songs und Klassik-Piano. Patrick Kutscha präsentiert seine deutschen und englischen Crossover-Songs und Crossover-Hits von Phil Collins, Maroon 5, Billy Joel u.a. Freuen Sie sich auf eine Darbietung „mit einer bemerkenswerten Virtuosität am Klavier und einer erfrischenden, geradlinigen und wunderbar intonierenden Stimme“ (WochenSpiegel Trier-Saarburg). Hören Sie im Verlauf des Abends auch Klassik pur, mit den Originalwerken von Rachmaninow, Beethoven u.a.

 

„Der gebürtige Saarbrücker vereint als Pianist, Sänger und Songschreiber verschiedene Stile, kombiniert und verwebt Jazz, Klassik und Pop mit einer Leidenschaft, die ansteckend wirkt.“ (SR Fernsehen)

 

Patrick Kutscha erhielt Stipendien der Richard-Wagner-Stipendienstiftung und der Bruno und Elisabeth Meindl-Stiftung und betätigt sich stilübergreifend in den verschiedensten Bereichen: Er ging bereits als Pianist eines multikulturellen Ensembles auf Konzertreise nach Beirut und Damaskus, nahm am internationalen SummerCamp der Popakademie Baden-Württemberg teil, fertigte Auftragskompositionen für das Carillon des Saarbrücker Rathausturmes an und produzierte eine polystilistische Benefiz-CD für „Sulzbach hilft Benin e.V.“ 2022 erschien sein aktuelles Klavieralbum „Sternenstaub“ als erste Veröffentlichung unter eigenem Label.

 

 

MELODIENZAUBER

 

Die schönsten Melodien aus Oper, Operette und Musical

 

 

Freitag, 26. Juni 2026, 20.00 Uhr

Rathausfestsaal Saarbrücken -  Eintritt frei, Spende erbeten

 

Stefani Pijetlović, Sopran

 

Enrico Orlando, Tenor

 

Rena Tsiakiris, Klavier

 

Die drei MusikerInnen präsentieren zur Einstimmung auf den Sommer ein feuriges, unterhaltsames Programm aus italienischen Liedern, Opernarien und -duetten, spanischer Zarzuela und bekannten Songs aus dem Musical West Side Story.

Mit dabei sind neapolitanische "Canzone", die einst von Enrico Caruso und Mario Lanza gesungen wurden, sowie Ausschnitte aus den berühmten Opern"La Traviata" von Giuseppe Verdi, "Pagliacci" von Ruggero Leoncavallo sowie "Don Pasquale" von Gaetano Donizetti.

Die Zarzuela, oft auch als "spanische Operette" bezeichnet, ist eine traditionsreiche Form des Musiktheaters, die ihren Ursprung im Spanien des 17. Jahrhunderts hat und ihre Blütezeit im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts erreichte. Sie kombiniert Gesang, Schauspiel sowie oft auch Tanz und ist wie die Operette durch abwechselnd gesprochenen und gesungenen Text gekennzeichnet.

"West Side Story" ist das wohl bekannteste Musical von Leonard Bernstein, welches im Jahr 1957 uraufgeführt und später auch mehrfach verfilmt wurde. Die Handlung ist eine moderne Adaption von William Shakespeares "Romeo und Julia" und spielt im New York der 1950er Jahre.

 

 

Foto: Volodimir Osmuschko

 

Klavierabend mit Alla Kashchenko

 

Werke von Frederic Chopin, Claude Debussy

 und Mykhailo Stepanenko

 

Freitag, 07. August 2026, 20.00 Uhr

Rathausfestsaal Saarbrücken -  Eintritt frei, Spende erbeten

 

Die ukrainische Pianistin Alla Kashchenko gehört zu den bedeutendsten und bekanntesten Interpreten der klassischen und zeitgenössischen Klaviermusik weltweit. Ihre Auftritte in Konzertsälen in der Ukraine, in Frankreich, in Deutschland und in den USA wurden immer mit großer Begeisterung sowohl vom breiten Publikum als auch von der Fachwelt aufgenommen.

Die künstlerische Individualität der ukrainischen Pianistin vereint in sich Feinheit, Einfühlsamkeit und Raffinesse mit technischer Perfektion und leidenschaftlichem Ausdruck. Die improvisatorischen Aspekte ihrer Kunst sind von der herausragenden Kraft des Intellekts geprägt. In jeder Interpretation begibt sich die Pianistin auf die kreative Suche nach dem tiefem künstlerischen Sinn des Werkes und bemüht sich um die absolute Genauigkeit der Textwiedergabe, was den einzigartigen Stil jedes Komponisten unterstreicht.

Alla Kashchenko absolvierte ihr Studium an der Nationalen Musikakademie der Ukraine in Kyiv bei Prot M. Stepanenko und die Meisterklasse bei Prof. V. Sechkin. Mit einem Kulturaustauschprogramm kam sie später nach Frankreich, um beim französischen Pianisten Eric Heidsieck, dem Schüler von A. Cortot, und bei Prof. G. Moutier ihr Klavierspiel zu perfektionieren. 2003 wurde Alla Kashchenko zur Professorin an der Nationalen Musikakademie der Ukraine berufen. Sie machte mehrere Tonaufnahmen für den Ukrainischen Staatsrundfunk und spielte mehrere CDs mit Werken u. a. von J. S. Bach, F. Chopin, C. Debussy, C. Franck, A Berg und M. Stepanenko ein. Seit 2024 lebt die Künstlerin in Deutschland.

 

 Fotograf:  Daniel Wetzel

 

Mallett Collective

Views from Dutch Trains

Marimba Konzert

 

Freitag, 09. Oktober  2026, 20.00 Uhr

Rathausfestsaal Saarbrücken -  Eintritt frei, Spende erbeten

 

Views from Dutch Trains ist ein inspirierendes Musikprojekt, das die sozialen und ökologischen Dimensionen des Zugreisens in den Niederlanden in den Mittelpunkt stellt. Initiiert vom Mallet Collective, verbindet das Projekt musikalische Ausdruckskraft mit der Idee nachhaltiger Mobilität. Neue niederländische Kompositionen übersetzen die Erfahrung des Zugfahrens in eine klangliche Reise und laden zu einem bewussteren Umgang mit Umwelt und Mobilität ein.

Im Zentrum des Konzerts stehen zwei Marimbas – melodische Schlaginstrumente mit warmem, resonanzreichem Holzklang. Sie bestehen aus einer Reihe von Klangplatten, die über Resonanzröhren angeordnet sind und mit Schlägeln gespielt werden. Durch ihren großen Tonumfang und ihre besondere Klangfarbe ermöglichen sie eine außergewöhnliche Verbindung von Rhythmus und Melodie und eröffnen im Zusammenspiel ein vielschichtiges, fein nuanciertes Klangspektrum.

Zugreisen stehen dabei sinnbildlich für die Vielfalt der niederländischen Landschaften, den Rhythmus des Alltags und die Notwendigkeit, unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Von der Weite ländlicher Räume bis zur Dynamik urbaner Bahnhöfe zeichnen die Werke ein vielschichtiges Klangbild des Unterwegsseins.

Das gleichnamige Album vereint Kompositionen, die unterschiedliche Facetten des Zugerlebnisses reflektieren und den Hörenden auf eine musikalische Reise voller Atmosphäre, Bewegung und Reflexion mitnehmen.

 

Seit ihrem Debütkonzert im Royal Concertgebouw Amsterdam im Jahr 2016 hat sich das Mallet Collective als feste Größe der internationalen Musikszene etabliert und setzt seither immer wieder neue klangliche Akzente. Ob im Konzertsaal oder an ungewöhnlichen Spielorten - das Ensemble begeistert mit ihrer lebendigen Vermittlung der facettenreichen Klangwelt melodischer Schlaginstrumente.

In wechselnden Besetzungen kommen einige der profiliertesten europäischen Stabspieler:innen zusammen, um musikalische Räume voller Neugier und Entdeckergeist zu gestalten. Zwischen klassischer Tradition und zeitgenössischer Ästhetik entsteht ein unverwechselbarer Ensembleklang, getragen von der gemeinsamen Hingabe zur Marimba und dem Streben nach höchster klanglicher Präzision.

Gegründet von Ramon Lormans mit dem Ziel, das Repertoire für Marimba und Vibraphon nachhaltig zu erweitern, arbeitet das Kollektiv eng mit Komponistinnen wie Blaise Mettraux, Sarah Neutkens, Jacob ter Veldhuis, Anthony Fiumara, Aart Strootman, Jo Sporck, Greg Saunier und Anne-Maartje Lemereis zusammen. Neben Eigenkompositionen entstehen regelmäßig neue Auftragswerke, die das Instrumentarium in immer neuen Facetten erlebbar machen.

Konzerte führten das Ensemble unter anderem zum TROMP Percussion Festival, World Minimal Music Festival, KALIMA Festival Lausanne, Hiroshima Marimba Junior Festival sowie zur World Marimba Competition Stuttgart. Künstlerische Partnerschaften verbinden das Mallet Collective mit Musiker:innen wie Lucas & Arthur Jussen, Ella van Poucke, Stephen Waarts, Nikola Meeuwsen, Dudok Quartet Amsterdam, dem Cello Octet Amsterdam, sowie mit dem Schweizer Tchiki Duo.

In der Saison 2026/27 präsentiert das Ensemble Programme wie 53 Years and No Telescope and No Religion, Canto Ostinato, Waterworks und Views from Dutch Trains. Mit der gleichnamigen CD geht das Mallet Collective auf eine zweijährige Europatournee.

Das Mallet Collective ist offizieller Künstler von Adams Musical Instruments und spielt ausschließlich auf deren Instrumenten.

 

 

 Foto: J. Wendehals

Music for hope

Musik trifft Literatur – Konzertlesung

Begegnung mit Tiefe und Emotion

 

 

Aeham Ahmad (Klavier)

Andreas Lukas (Schriftsteller)

 

Freitag, 30. Oktober 2026, 20.00 Uhr

Rathausfestsaal Saarbrücken -  Eintritt frei, Spende erbeten

 

Zum Jahresbeginn ist es uns gelungen das erfolgreiche Duo, den preisgekrönten Pianisten Aeham Ahmad und den Schriftsteller Andreas Lukas (gebürtiger Saarländer) für eine Konzertlesung zu gewinnen. In ihren vielen Auftritten gelingt ihnen eine einmalige Symbiose von Musik und Literatur, die Brücken baut und Menschen zusammenführt. Das Motto „Music for hope“ zieht sich dabei durch einen Abend.

Aeham Ahmad ist seit seiner Flucht 2015 nach Deutschland europaweit bekannt als „Pianist aus den Trümmern“. Dieses Bild ging um die Welt, als er sein Klavier in die Trümmerstraßen von Damaskus schob, um ein Zeichen zu geben gegen Krieg, Hass und Zerstörung. Verständigung und Miteinander stehen immer im Vordergrund. Dafür erhielt er unter anderem 2015 den Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte und im Oktober 2023 den renommierten Yorum-Preis 2023 des Tenco Club Sanremo, Italien für seine Arbeit als Künstler zur Verteidigung von Werten wie Meinungsfreiheit und Menschenrechte.

Andreas Lukas, aufgewachsen im Saarland, lebt in Wiesbaden. Studium BWL und Promotion Politikwissenschaft an der Universität Saarbrücken. Heute ist er Schriftsteller und erhielt 2022 den Publikumspreis beim Hildesheimer Literaturwettbewerb. Er ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und Mitglied/Juror der literarischen Gruppe 48.

Die Konzertlesung ist mehr als nur eine musikalische Darbietung oder eine Lesung. Es ist ein einmaliges Erlebnis, bei dem Musik und Worte Hand in Hand gehen. Während Aeham Ahmad am Piano virtuose Stücke spielt, liest Andreas Lukas Passagen aus ihren Werken, die oftmals in direktem Dialog zur Musik stehen. Aehams Musik spiegelt nicht nur technisches Können, sondern auch tiefe Emotionen wider, die unter die Haut gehen. Andreas Lukas begeistert mit packenden Geschichten und literarischem Feingefühl. Gemeinsam schaffen sie es, eine Atmosphäre zu erzeugen, die das Herz berührt und die Gedanken anregt. Diese einzigartige Kombination zieht das Publikum in ihren Bann und schafft Momente, die lange in Erinnerung bleiben. Sie sind geprägt von Verständnis, Miteinander, Respekt und Akzeptanz. Gemeinsames Erleben mit geteilten Emotionen schafft Verbundenheit und Verständigung, die über das eigentliche Event hinausgehen.