Veranstaltungskalender 2026
Neujahrskonzert 2026
Eine Veranstaltung des HA
Multikulturelles Orchester e.V. mit Unterstützung von KuBe
– Kultur und Bewusstsein e.V.
Foto: Florian Thierer
Neujahrskonzert 2026
Starpianistin Anny Hwang
Antonietta Jana - Sopran
Orchestre Symphonique SaarLorraine (OSSL) unter der Leitung von Götz Hartmann
(Schirmherr: Herr Oberbürgermeister Uwe Conradt, Landeshauptstadt Saarbrücken)
Samstag, 10. Januar 2026, 19.00
Uhr
Bürgerhaus Dudweiler
Eintritt 22/15 Euro
Karten: www.ticket-regional.de
Zum Jahresbeginn erwartet die Gäste ein glanzvoller Abend mit einem
abwechslungsreichen Programm, das klassische Meisterwerke und beliebte
Operettenklänge vereint. Das Konzert versteht sich als kulturelles Zeichen für
Gemeinschaft, Begegnung und musikalischen Glanz in Saarbrücken.
Das Programm bietet musikalische Höhepunkte von der Romantik bis zur
beschwingten Wiener Operette:
Felix Mendelssohn Bartholdy: Klavierkonzert
Nr. 1 g-Moll, op. 25 – ein virtuoses Werk voller jugendlicher Energie, das
Mendelssohn im Alter von nur 21 Jahren komponierte und das bis heute Pianisten
wie Publikum gleichermaßen begeistert.
Johann Strauss Sohn: Auszüge aus Die Fledermaus – die spritzige Ouvertüre, schwungvolle Polkas und mitreißende Arien fangen die heitere Atmosphäre der Wiener Gesellschaft ein und verbreiten festliche Stimmung.
Franz Lehár:
Arie „Meine Lippen, die küssen so heiß“ – ein funkelndes Glanzstück der
Operette, das Leidenschaft und Charme vereint.
Finale: Radetzky-Marsch – ein traditioneller
Höhepunkt, bei dem das Publikum mit rhythmischem Klatschen das neue Jahr
willkommen heißt.
Diese Mischung aus virtuoser Klavierkunst, mitreißender Operette und
schwungvollen Walzermelodien macht das Konzert zu einem besonderen Erlebnis,
das sowohl Kenner klassischer Musik als auch ein breites Publikum anspricht.
Mitwirkende
Unter der Leitung von Götz Hartmann musiziert das grenzüberschreitende Orchestre Symphonique SaarLorraine, ein Sinfonieorchester mit rund 50 Musikerinnen und Musikern aus dem Saarland und der Region Lothringen.
Als Solistinnen treten auf:
1. Anny Hwang, international gefragte Pianistin, Steinway-Künstlerin und
Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Sie wurde vom Saarländischen
Kulturministerium zur „Super-Botschafterin des Saarlandes“ ernannt.
2. Antonietta Jana, Sopranistin mit internationaler Erfahrung, die an
renommierten Häusern gastierte (u. a. Opera Minora
Amsterdam) und mit Lied- und Operettenabenden begeistert.
Stimme des Schirmherrn
„Musik bringt Menschen zusammen – unabhängig von Herkunft, Alter oder
Sprache. Gerade ein Neujahrskonzert ist ein Symbol für Aufbruch, Freude und
Gemeinschaft. Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem Konzert in Dudweiler ein
kulturelles Highlight für die ganze Stadtgesellschaft setzen können,“ so Oberbürgermeister Uwe Conradt.
Das Neujahrskonzert richtet sich an alle Musikliebhaberinnen und -liebhaber in
Saarbrücken und Umgebung. Es bietet einen festlichen Auftakt ins Jahr 2026 –
mit Musik, die Schwung, Freude und Eleganz vereint.
Der Eintritt kostet 14,99 – 19,99 Euro und ist bei allen Vorverkaufsstellen von
Ticket Regional erhältlich.
Termine und Spielorte:
Sa., 10. Januar 2026, 19 Uhr |
Bürgerhaus Dudweiler
Am Markt 115, 66125
Saarbrücken-Dudweiler
Tickets & Informationen:
An allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional, Eventfrog
(online), Papier Meiser, Foto Kiefer und der Musikschule Chun in Dudweiler.
info@hamusic.de, Tel.: 06897/5010553,
0176/78999533 (WhatsApp)
Presse- und Kontaktstellen
HA Multikulturelles Orchester e.V.
Telefon: 06897/5010553
Foto: J. Wendehals
Music for hope
Musik
trifft Literatur – Konzertlesung
Begegnung
mit Tiefe und Emotion
Aeham Ahmad (Klavier)
Andreas Lukas (Schriftsteller)
Schirmherrschaft:
Oberbürgermeister Uwe Conradt
Freitag, 16. Januar 2026,
20.00 Uhr
Rathausfestsaal
Saarbrücken - Eintritt
frei, Spende erbeten
Zum Jahresbeginn ist es uns gelungen das erfolgreiche
Duo, den preisgekrönten Pianisten Aeham Ahmad und den
Schriftsteller Andreas Lukas (gebürtiger Saarländer) für eine Konzertlesung zu
gewinnen. In ihren vielen Auftritten gelingt ihnen eine einmalige Symbiose von
Musik und Literatur, die Brücken baut und Menschen zusammenführt. Das Motto
„Music for hope“ zieht sich
dabei durch einen Abend.
Aeham Ahmad ist seit seiner Flucht 2015 nach
Deutschland europaweit bekannt als „Pianist aus den Trümmern“. Dieses Bild ging
um die Welt, als er sein Klavier in die Trümmerstraßen von Damaskus schob, um
ein Zeichen zu geben gegen Krieg, Hass und Zerstörung. Verständigung und
Miteinander stehen immer im Vordergrund. Dafür erhielt er unter anderem 2015
den Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte und im Oktober 2023 den
renommierten Yorum-Preis 2023 des Tenco
Club Sanremo, Italien für seine Arbeit als Künstler
zur Verteidigung von Werten wie Meinungsfreiheit und Menschenrechte.
Andreas Lukas, aufgewachsen im Saarland, lebt in
Wiesbaden. Studium BWL und Promotion Politikwissenschaft an der Universität
Saarbrücken. Heute ist er Schriftsteller und erhielt 2022 den Publikumspreis
beim Hildesheimer Literaturwettbewerb. Er ist Mitglied im PEN-Zentrum
Deutschland und Mitglied/Juror der literarischen Gruppe 48.
Die Konzertlesung ist mehr als nur eine musikalische Darbietung
oder eine Lesung. Es ist ein einmaliges Erlebnis, bei dem Musik und Worte Hand
in Hand gehen. Während Aeham Ahmad am Piano virtuose
Stücke spielt, liest Andreas Lukas Passagen aus ihren Werken, die oftmals in
direktem Dialog zur Musik stehen. Aehams Musik
spiegelt nicht nur technisches Können, sondern auch tiefe Emotionen wider, die
unter die Haut gehen. Andreas Lukas begeistert mit packenden Geschichten und
literarischem Feingefühl. Gemeinsam schaffen sie es, eine Atmosphäre zu
erzeugen, die das Herz berührt und die Gedanken anregt. Diese einzigartige
Kombination zieht das Publikum in ihren Bann und schafft Momente, die lange in
Erinnerung bleiben. Sie sind geprägt von Verständnis, Miteinander, Respekt und
Akzeptanz. Gemeinsames Erleben mit geteilten Emotionen schafft Verbundenheit
und Verständigung, die über das eigentliche Event
hinausgehen.


Foto: Robertus Koppies
Soñando
en Español
Magische
Geschichten in Wort und Musik
Verena
Jochum – Harfe & Story
Samstag, 14. März
2026, 20.00 Uhr
Breite 63
Saarbrücken
Eintritt 15/10 Euro
Ein kleines Mädchen und die Sehnsucht nach dem Vater, die
junge Frau und die Liebe, die Erwachsene auf ihrer Lebensreise – aus der
ursprünglich von Deborah Henson-Conant für Harfe und Orchester komponierten, dreisätzigen Suite Soñando en Español arrangiert Verena Jochum ein Konzert für
Soloharfe, begleitet von einer facettenreichen Erzählung rund um Fragen von
Sehnsucht, Mut und Identität. Traumpassagen öffnen die Tür zu Assoziation und
Imagination, Musik und Erzählung springen über in die Phantasie jedes Einzelnen
und formulieren Fragen an seine eigene Identität. Ein abwechslungsreiches
Programm fernab klassisch-lieblicher Harfenklänge: Impressionistische Werke,
Chansons und die Suite Soñando en Español
verbinden sich zu einem Erzählkonzert, das die Zuhörer auf eine Traumreise
schickt.
Verena Jochum
tritt als freiberufliche Harfenistin deutschlandweit solistisch und in verschiedenen kammermusikalischen
Ensembles auf. Ihr Schwerpunkt
liegt auf Bühnenprogrammen im Spannungsfeld von Musik und Erzählung.
Fotos: Roger Frisch
Goldberg Variationen von
J.S. Bach
Fatjona Maliqi (Klavier)
Freitag, 24. April 2026, 20.00
Uhr
Rathausfestsaal Saarbrücken
Eintritt
Frei, Spende erbeten
Johann Sebastian Bachs
Goldberg-Variationen zählen bis heute zu den größten Herausforderungen, denen
sich ein Pianist stellen kann. In ihnen findet sich Tiefgründiges ebenso wie
Stücke voller Spielfreude und höchster Virtuosität. Wie sehr dieses
unvergleichliche Wunderwerk musikalischer Konstruktion in all seiner Vielfalt
aus der Bach'schen Lebensfreude heraus erstand, wird
in der letzten Variation deutlich, einem "Quodlibet" in dem Bach zwei
humorvolle "Gassenhauer" der damaligen Zeit verarbeitet.
So wie Bach im 17. Jahrhundert
"Den Liebhabern zur Gemüthsergötzung" komponierte, lässt seine Musik bis heute
keinen Zuhörer unberührt.

Die Pianistin Fatjona
Maliqi
profiliert sich als Solistin mit
einer Vorliebe für ungewöhnlich anspruchsvolle Programme und beeindruckt dabei
"mit Eindringlichkeit und Finesse" (Piano News). Besondere
Anerkennung erwarb sie in jüngster Zeit für ihre Darbietung der
Goldberg-Variationen von J. S. Bach, die sie spielt "als wäre alles ganz
einfach"
(Bonner Generalanzeiger). Beim
renommierten 7th International Rosalyn Tureck Bach Competition in New York wurde sie als Finalistin mit einem
Preis für ihre Interpretation der Goldberg-Variationen ausgezeichnet. Ihr kürzliches Asien-Debüt im Deutschen Generalkonsulat in
Karachi (Pakistan) fand ein begeistertes Echo und die landesweit erscheinende
Tageszeitung Dawn schrieb unter der Überschrift
"Brilliant
Bach and magnificent Maliqi" von der "delightful
combination of heart and mind",
die ihr Bach-Spiel auszeichne.
Die aus dem Kosovo stammende
Pianistin, die bereits als Jugendliche zahlreiche Preise erringen konnte, ist
neben internationalen Konzerten mit diversen Soloprogrammen regelmäßig als
Solistin in Klavierkonzerten von Beethoven, Chopin, Grieg, Clara Schumann,
Saint-Saens, Rachmaninow, Gershwin und Schostakowitsch sowie als
Kammermusikerin in verschiedenen Besetzungen zu hören. Als Kammermusikerin
wurde sie beim Hochschulwettbewerb der Musikhochschule Münster, an der sie in
der Klasse von Prof. Heribert Koch ausgebildet wird, mit dem ersten Preis
ausgezeichnet.
Im Jubiläumsjahr 2020 wurde sie
eingeladen, Beethovens größtes Klavierwerk, die Diabelli-Variationen
op. 120, u.a. im Rahmen des 42. Internationalen Kongresses der EPTA (European
Piano Teachers Association)
zu spielen. In einem Live-Mitschnitt in der Reihe "WDR3
Campus-Konzerte", in der die besten Studierenden der Musikhochschulen in
NRW präsentiert werden, trug sie das monumentale Werk auf einem historischen
Flügel von Conrad Graf (Sammlung Beetz) vor, der auch Beethovens letztes
Instrument erbaute. 2022 wurde sie erneut für die Mitwirkung in einem
"WDR3 Campus-Konzert" ausgewählt – diesmal als Kammermusikerin,
zusammen mit ihrem Duopartner Nicklas Erpenbach (Violoncello). Im Rahmen ihrer internationalen
Konzerttätigkeit trat sie unter anderem in London beim Summer Festival der
"Beethoven Piano Society of Europe" auf und
im Rahmen der Konzerte der Gesellschaft für Musiktheater in Wien.
Der Komponist Ulrich Schultheiss widmete ihr seine Komposition "Escapade" für Klavier solo.
2025 wurde sie für ihre
herausragenden Erfolge mit dem „Münster Stella Award Klassik“ ausgezeichnet.
Goldberg
Ich spiele die
Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach, weil dieses Werk für mich mehr
ist als nur Musik. Es begleitet mich wie ein eigener innerer Wegweiser. Wenn ich
mich an das Klavier setze und das schlichte Anfangsthema spiele, spüre ich
sofort eine Ruhe, die ich selten in anderen Stücken finde. Es ist, als würde
Bach mir sagen: Atme. Hör zu. Sei ganz hier.
Für mich bedeutet das Spielen der
Goldberg-Variationen nicht nur das Einstudieren eines musikalischen Zyklus,
sondern eine persönliche Reise: durch Konzentration, Kreativität und
musikalische Selbsterkenntnis. Bach gelingt es, aus einem einfachen Thema einen
Kosmos aus Farben, Affekten und kontrapunktischer Raffinesse zu erschaffen.
Diese Entwicklung Variation für Variation nachvollziehen zu dürfen, empfinde
ich als Herausforderung und zugleich als Geschenk.
Jede Variation hat für mich einen
eigenen Charakter, eine eigene Sprache und eine besondere Art, sich mitzuteilen.
Das ganze Werk ist für mich ein Wunderwerk musikalischer Konstruktion, das
gleichzeitig voller spielerischer Leichtigkeit und Lebensfreude ist. Gerade
diese Mischung lässt es wie eine Reise durch das Leben wirken. Um all das
wirklich zu erfassen, braucht es Aufmerksamkeit, Ruhe und echtes Hinhören. Und
dann gibt es diese ergreifenden Momente, in denen ich das Gefühl habe, dass
Bach mir etwas zutiefst Persönliches anvertraut.
Und obwohl das Werk so monumental
ist, fühlt es sich für mich zugleich unglaublich intim an. Es wächst mit mir,
verändert sich mit jeder Lebensphase, und jedes Mal entdecke ich darin etwas
Neues, das mich berührt. Vielleicht ist das der eigentliche Grund: Die
Goldberg-Variationen sind für mich ein Ort, an den ich immer wieder
zurückkehren kann.
Foto: Ralf Haas
Patrick Kutscha: “Klassik
goes Pop … & back!“
Klassik unterwegs in die Pop-Charts … und wieder
zurück!
Patrick Kutscha
(Gesang und Klavier)
Samstag, 06. Juni 2026, 20.00 Uhr
Breite
63 Saarbrücken
Eintritt:
15/10 Euro
“Memories“
(Maroon 5), “All By Myself“ (Eric Carmen), “A Whiter Shade of Pale“ (Procol Harum): Was haben diese
Songs gemeinsam? Sie alle wurden von Meisterwerken der klassischen Musik
inspiriert!
Erleben Sie ein
einzigartiges Konzert zwischen Pop-Songs und Klassik-Piano. Patrick Kutscha präsentiert seine deutschen und
englischen Crossover-Songs und Crossover-Hits von Phil Collins, Maroon 5, Billy Joel u.a. Freuen Sie sich auf eine
Darbietung „mit einer bemerkenswerten Virtuosität am Klavier und einer
erfrischenden, geradlinigen und wunderbar intonierenden Stimme“ (WochenSpiegel Trier-Saarburg). Hören Sie im Verlauf des
Abends auch Klassik pur, mit den Originalwerken von Rachmaninow, Beethoven u.a.
„Der gebürtige
Saarbrücker vereint als Pianist, Sänger und Songschreiber verschiedene Stile,
kombiniert und verwebt Jazz, Klassik und Pop mit einer Leidenschaft, die
ansteckend wirkt.“ (SR Fernsehen)
Patrick Kutscha erhielt
Stipendien der Richard-Wagner-Stipendienstiftung und
der Bruno und Elisabeth Meindl-Stiftung und betätigt sich
stilübergreifend in den verschiedensten Bereichen: Er ging bereits als Pianist eines multikulturellen Ensembles auf
Konzertreise nach Beirut und Damaskus, nahm am internationalen SummerCamp der Popakademie Baden-Württemberg teil, fertigte
Auftragskompositionen für das Carillon des
Saarbrücker Rathausturmes an und produzierte eine polystilistische Benefiz-CD
für „Sulzbach hilft Benin e.V.“ 2022 erschien sein aktuelles Klavieralbum
„Sternenstaub“ als erste Veröffentlichung unter eigenem Label.